,

Freistaat baut doch auf Grundstück der Straßenmeisterei – Antrag von Winklmeier erfolgreich!

Der Gilchinger Gemeinderat Christian Winklmeier zur Entscheidung des Freistaates Bayern, nun doch eine Asylunterkunft auf dem zentralen Grundstück an der Landsberger Straße errichten zu wollen:

 

Ich bin hocherfreut, dass der Freistaat Bayern und das Landratsamt Starnberg nun endlich erkannt haben, dass es ein Unding ist, die Meinung des Gilchinger Gemeinderates zur zentralen Unterbringung von Flüchtlingen über Monate hinweg zu ignorieren.

 

Mit fragwürdigen Begründungen haben Freistaat und Landratsamt versucht, die zentralen Standorte (Festplatz, Straßenmeisterei) aus dem Spiel zu nehmen. Der Gilchinger Gemeinderat hat zum Glück auf mein Bestreben hin in der vergangenen Gemeinderatssitzung seine Ablehnung zu den Planungen des Landratsamtes, auf dem abseits gelegenen Grundstück an der Weßlinger Straße eine Unterkunft errichten zu wollen, kundgetan. Das Vorgehen, gerade des Freistaates, war von Fehlplanungen, Scheingutachten und grottenschlechter Kommunikation geprägt. Ich habe die große Hoffnung, dass der Freistaat sein Verhalten endlich ändert!

 

Dies war ein wichtiges und notwendiges Zeichen an Freistaat und Landratsamt, dass wir unbedingt eine zentrale Unterkunft zur besseren Integration der Geflüchteten errichten wollen. Ich hoffe, dass der Landrat auch in Zukunft den Mut gegenüber dem Freistaat findet, sich nicht alles aufdrängen zu lassen.

 

Die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner (SPD) hat vor einigen Tagen auf meine Anregung hin anhängende schriftliche Anfrage an den Freistaat gerichtet (Anfrage Sonnenholzner – Asyl Gilching). Ob diese maßgeblich für das Umschwenken des Freistaates war, wage ich nicht zu beurteilen. Ich bin Frau Sonnenholzner sehr dankbar, dass sie Initiative für die Gemeinde Gilching und den Landkreis Starnberg übernommen hat. Die öffentlichen Äußerungen von der Landtagsabgeordneten Ute Eiling-Hütig (CSU), die die ablehnende Entscheidung des Gemeinderates als „unmenschlich“ bezeichnet hat, verurteile ich zutiefst. Wer mit solchen Begriffen um sich schmeißt, weiß nicht, was es wirklich bedeutet, „unmenschliches“ Verhalten an den Tag zu legen. Ich fordere Frau Eiling-Hütig erneut auf, Ihre Worte zurückzunehmen und sich bei der Gemeinde Gilching zu entschuldigen.

 

Meine größte Freude gilt den Geflüchteten, die demnächst eine neue Heimat an der Landsberger Straße finden. Sie haben nun die Möglichkeit, durch die zentrale Lage gut integriert zu werden. Ein kurzer Weg zu Sprachkursen bei der VHS oder nach München, eine nahegelegene Einkaufsmöglichkeit und die Chance für den aktiven Gilchinger Helferkreis, sich zentrumsnah für eine gute Integration der Geflüchteten einzusetzen, stimmen mich sehr optimistisch, dass wir alle durch den Zuzug der Gilchinger Neubürger profitieren können. Refugees Welcome!

1 Antwort

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.