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Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Markus Rinderspacher zu Gast im Gilchinger Rathaus

Christian Winklmeier, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Gilching und Landtagswahlkandidat im Stimmkreis Landsberg am Lech / Fürstenfeldbruck West, machte mit der Begrüßung der Gäste die Ouvertüre zu einem spannenden und unterhaltsamen politischen Abend. Dabei lobte er die „sachliche und intensive Debatte“ auf dem Bundesparteitag in Bonn, der sich für die Aufnahme von Verhandlungen zu einer Großen Koalition ausgesprochen hat. Winklmeier trat für eine lebhafte und diverse Debattenkultur in seiner Partei ein. Im gleichen Atemzug bekräftigte er seine Ablehnung weiterer Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU und untermauerte seine Haltung argumentativ. Ihm fehlt in den Sondierungen insbesondere der geschärfte Blick auf die großen Zukunftsthemen Rente, Pflege, Arbeitsmarkt/Digitalisierung und Energiewende.
Bevor Markus Rinderspacher ans Rednerpult trat, sprachen Sissi Fuchsenberger als Kandidatin für den Bezirkstag, Bürgermeister Manfred Walter sowie der stellvertretende Landrat und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Tim Weidner. Während der bald 10 Jahre amtierende Bürgermeister Manfred Walter in seine launige Rede humoristische Elemente einbaute („Die unterste Ebene begrüßt sie!“) und die Gemeinden als „Keimzelle der Demokratie“ bezeichnete, ging der stellvertretende Landrat Tim Weidner vor allem auf die in 2017 deutlich verbesserte Haushaltslage im Landkreis ein, ein Umstand, der laut Weidner insbesondere Entlastungen durch den Bund zu verdanken sei. Weidner äußerte den Wunsch, dass die SPD im Bund in der Regierungsverantwortung bleibt. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Sissi Fuchsenberger bezeichnete den Bundesparteitag als „Sternstunde der Parteiendemokratie“ und lobte das „hervorragende“Führungspersonal der SPD, in dem Frauen sehr gut repräsentiert sind. Sie sei stolz auf das Engagement der Jusos. „Um die Zukunft ist mir nicht bange.“ Schließlich akzentuierte sie ihre Schwerpunkte für die Bezirkstagswahl und stellte klar: „Wir müssen Geld in die Hände nehmen!“ Für gute Bildung, für Pflege, für ausreichend Lehrkräfte, für Brauchtum und Kulturschaffende. Weiterlesen